Weg vom Einweg!

PRESSEMITTEILUNG – München, September 2019


chicco di caffè: Weg vom Einweg!

Der Kaffeespezialist stellt immer mehr Kaffeebars auf sein Mehrweg-to-go-Becher-System um und verzichtet auf Plastik gegenüber den Gästen
                            
Die Coffeeshop-Kette chicco di caffè, zu der auch die BOTA Group gehört, betreibt in Unternehmen, Universitäten und Kliniken Bars mit Kaffeespezialitäten aus eigener Röstung und setzt jetzt Zeichen in Sachen Umweltschutz und Müllvermeidung. Chicco di caffè verzichtet an immer mehr Standorten vollständig auf Pappbecher, Plastiktrinkhalme und Plastikdeckel. Gäste können das Porzellan-Mehrweg-to-go-Becher-System nutzen oder an den Kaffeebars eine kleine Pause zum Innehalten und zur Kommunikation mit Kollegen einlegen. Denn chicco di caffè möchte mit dieser Maßnahme auch zum Verweilen einladen. Gäste sollen bewusst dazu motiviert werden, abseits der Hektik des Büroalltags, bei einer guten Tasse Kaffee Atem zu schöpfen und sich zu entspannen.

Wie viele andere Unternehmen in der Gastronomie sucht chicco di caffè nach nachhaltigen Verpackungslösungen, um Ressourcen zu schonen und Müll zu vermeiden. Als derzeit wachstumsstärkste Coffeeshop-Kette Deutschlands mit 169 Coffeeshops ist sich das Unternehmen seiner ökologischen und sozialen Verantwortung bewusst. „Daher beschäftigen wir uns bei chicco di caffè schon seit längerem intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und wollen nunmehr gemeinsam mit unseren Gästen in unseren Kaffeebars weiter voran gehen“, unterstreicht Ralf Meyer, Gründungsmitglied und Geschäftsführer von chicco di caffè, die Bedeutung für das Unternehmen. Das reicht von nachhaltigem Kaffeeanbau über umweltfreundliche Verfahren in der eigenen Rösterei bis hin zu allen Facetten von Verpackungsalternativen als Kaffeebar-Dienstleister. „Wir sind hier noch am Anfang und versuchen in allen Bereichen unsere Gäste miteinzubeziehen. Aber unser Weg ist definitiv kein Einweg mehr“, betont Meyer.

Porzellan, die umweltfreundliche Alternative

Eine eigens von chicco di caffè in Auftrag gegebene Studie von ClimatePartner zitiert die Deutsche Umwelthilfe, laut der in Deutschland 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher jährlich verbraucht werden. Das sind sagenhafte 40 Tonnen Müll und 83 Tonnen CO2! Eine Gegenüberstellung von Porzellantasse versus Einwegbecher mit Plastikdeckel kommt demnach zu einem klaren Ergebnis: Porzellantassen haben eine 45 Prozent geringere CO2-Emission pro Heißgetränk. „Die Abschaffung von kunststoffbeschichteten Pappbechern und Plastikdeckeln und damit die Müllreduktion an allen Kaffeebars, angefangen bei unserem Flagship Coffeeshop in München, ist für uns also ein logischer Schritt“, erklärt Ralf Meyer den Hintergrund der neuen Regelung. Als Hersteller von Spezialitätenkaffee und Anbieter von Kaffeebars in Unternehmen stellt chicco di caffè selbstverständlich nicht nur höchste Anforderungen an den Geschmack von Kaffee, sondern eben auch an das Vermeiden von Müll. 

Das nachhaltige Mehrweg-to-go-Becher-System

Ein sinnvoller Weg ist dabei der Mehrweg, den das Unternehmen seit 2016 sukzessive ausbaut. Der Mehrweg-to-go-Becher mit Pfandsystem ist für den Gast von chicco di caffè völlig unkompliziert zu handhaben. Gegen eine einmalige Zahlung bekommt er einen Porzellanbecher mit Deckel bzw. einen neuen, frisch gespülten Becher zurück oder bei Rückgabe den vollen Betrag erstattet. „Unsere Becher und Deckel sind sowohl robust als auch formschön, sodass sie auch im privaten Bereich sehr gut genutzt werden können“, versichert Meyer.

Der Mehrweg-to-go-Becher von chicco di caffè besteht aus Porzellan mit einer umweltfreundlich beschichteten Außenseite zum Hitzeschutz. Der Deckel aus recyclebarem Polypropylen ist spülmaschinenfest, hitzeresistent, mikrowellengeeignet sowie geschmacks- und geruchsneutral. Beides wird in den Spülmaschinen von chicco di caffè hygienisch gereinigt. Ein weiterer Mehrweg-to-go-Becher ist derzeit im Test. Komplett aus recyclebarem Polypropylen, ist er günstiger, leichter und robuster als die Porzellan-Variante. „Um unsere interne Hygienekette nicht zu unterbrechen und zum Schutz und Wohl unserer Gäste vor Keimen, nehmen wir bisher keine Fremdtassen an. Aktuell prüfen wir aber, wie wir diese Regelung zukünftig lockern und unsere Hygienebedingungen trotzdem weiterhin einwandfrei einhalten können, um allen Gästewünschen gerecht zu werden“, so Ralf Meyer. 

Eco Cups – zurück zur Natur

An ausgewählten Standorten von chicco di caffè kommen vollkompostierbare Einwegbecher zum Einsatz, sogenannte Eco Cups. Sie bestehen aus Papier und Biopolymeren und sind zu 100 Prozent biologisch abbaubar. Innerhalb von 50 Tagen zersetzen sie sich vollständig zu H2O, CO2 und Kompost. „Unser Bestreben ist es, alle unsere Kunden, die momentan noch am Einwegbecher festhalten, auf diese ökologische Alternative zu bringen“, unterstreicht Meyer die nachhaltigen Ziele des Unternehmens, „zusätzlich bepreisen wir Einwegbecher teils mit einem kleinen Zuschlag, den wir im Sinne einer Ausgleichszahlung an Umweltschutzorganisationen spenden.“ 

Plastikfreie Zone 

Als Gästewunsch-Erfüller und Genussmomente-Macher sieht sich chicco di caffè im Einklang mit den Bedürfnissen seiner Kunden nach mehr Achtsamkeit und Nachhaltigkeit. „Plastikhalme und Plastikdeckel haben wir an den ersten Standorten ersatzlos gestrichen. Auch bieten wir unternehmensweit schon seit geraumer Zeit Holz- statt Plastikrührstäbchen an“, sagt Ralf Meyer. Außerdem nutzt chicco di caffè To-go-Verpackungen für Salate und Suppen aus biologisch abbaubarem PLA (Polymilchsäure), recyclebares Wrap-Papier sowie To-go-Besteck aus Holz statt Plastik. Weitere umweltfreundliche Alternativen für Eisbecher und -löffel, Clear Cups sowie Servietten werden im Unternehmen konsequent ausgebaut.

Mehr Bio in der Vitrine

Ein weiterer Schritt auf der ökologischen Agenda von chicco di caffè ist der Ausbau des Bio-Angebots. So wird aktuell auf einen regionalen Bio-Tee-Anbieter umgestellt, der auch nachhaltig verpackt. Zudem hat chicco di caffè Chai Tee im Sortiment, dessen Verkaufserlöse jährlich zu Teilen an den Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) gespendet werden. Auch führt chicco di caffè Bio-Milch und Sojadrinks und vergrößert sein vegetarisches Angebot an Snacks, Wraps und Salaten stetig.

Das gute Gewissen beim Kaffeegenuss

Selbstverständlich schenkt chicco di caffè auch nachhaltig produzierten Kaffee aus, aber nicht nur, denn das richtet sich letztendlich nach dem Unternehmen, in dessen Haus chicco di caffè seine Kaffeebar als Kommunikationsplatz und Ruheinsel bereitstellt. Die Espresso-Sorten Sumatera und Urubamba sind Organic bzw. Fairtrade Organic und somit biologisch und nachhaltig angebaut. Darüber hinaus kommen hochwertige Rohkaffees zum Einsatz aus den bekannten Kaffeeländern wie Brasilien und Nicaragua. 

Einmal im Jahr besucht der Kaffeespezialitäten-Dienstleister seine größten Plantagen. Anfang 2019 waren Mitarbeiter der unternehmenseigenen Rösterei in Costa Rica. Sie wohnten vor Ort wie das Stammpersonal direkt auf den Plantagen. Neben dem Kaffeeanbau und der Überwachung der Qualität der Ware werden bei solchen Besuchen vor Ort natürlich auch die Lebensbedingungen der Pflücker in Augenschein genommen. Chicco di caffè ist es dabei grundsätzlich wichtig, in den Ursprungsländern seines Kaffees Unterstützung zu leisten. Daher sponsert das Unternehmen auch das soziale Projekt „Coffee Kids“ der Hamburger Neumann Stiftung. Es greift seit 2015 jungen Kaffee-Farmern vor allem in Lateinamerika und Afrika mit Wissen, Mentoring und Kapital unter die Arme.

Rösten mit ökologischem Verstand

Bei der Verarbeitung und Röstung der hochwertigen Kaffeesorten wird nicht nur auf Qualität und Aroma geachtet. „Wir verzichten generell auf Chemikalien und alle ansonsten verwendeten Mittel sind 100 Prozent lebensmittelecht. Auch der Wasserverbrauch ist sehr gering, denn beim Röstvorgang wird Wasser nur zum Befeuchten der Röstabfälle aus Brandschutzgründen verwendet“, betont Robert Salzeder, Geschäftsleiter Produktion bei chicco di caffè, den Umgang mit der so wichtigen Ressource. Geröstet wird mit einem Heißluftröster der neuesten Generation, einem Loring S70. Der Gasverbrauch liegt hier ca. 25 bis 30 Prozent unter dem Durchschnittsverbrauch eines herkömmlichen Trommelrösters. Röster und Maschinenpark sind natürlich auf dem neuesten Stand und haben daher auch sehr geringe Emissionswerte. Ein weiteres Plus für die Umwelt: Die Jute-Kaffeesäcke werden wiederverwendet und für Dachdämmung aus Naturstoffen verarbeitet. Da kommt im Jahr schon einiges zusammen: An die 3.000 Säcke beginnen dank chicco di caffè als Dachdämmung ein zweites Produktleben.

Weniger Verpackung – mehr für die Umwelt

Um Kosten, Ressourcen und Kraftstoff zu sparen, werden Kaffeelieferungen zwei Mal im Monat in ein Zentrallager gesendet. Den Materialverbrauch für Kaffeeverpackungen hat chicco di caffè bereits durch die Umstellung auf 2,5 Kg Groß-Packungen gesenkt, viele weitere Schritte sind geplant. „Wir wollen den Weg der ökologischen Nachhaltigkeit bei chicco di caffè für unsere Gäste in den nächsten Jahren konsequent weitergehen. Dabei steht bester Service, hoher Kaffeegenuss und das gute Gewissen, mit den Ressourcen der Erde sorgsam umzugehen, für uns im besonderen Fokus“, nimmt Geschäftsführer Ralf Meyer Bezug zum Unternehmenswert Wertschätzung.

Unter dem folgenden Link stehen Ihnen die Bilder aus der Pressemeldung in Druckqualität zur Verfügung: https://cloud.kl-company.de/index.php/s/a5tw93j8AP4Bt9i

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